AIDA - Die Bewerbungsformel

Eines der Ältesten Marketingstrategien ist das AIDA Prinzip. AIDA ist ein Werbewirkungs-Prinzip … es wurde von dem Amerikaner Elmo Lewis 1898 entwickelt, um Waren an Kunden zu verkaufen.

Modern oder überaltert? Wir können dieses Prinzip dennoch hervorragend auf die Entwicklung und Erstellung unserer Bewerbungsunterlagen anwenden. Denn unsere Bewerbungsunterlagen dienen ausschließlich zur Erlangung eines Vorstellungs- oder Bewerbungsgespräches.

Wenn wir dieses AIDA-Prinzip mit Erfolg auf unsere Bewerbungsunterlagen anwenden können, werden wir unsere Chancen auf ein Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch sehr erhöhen, natürlich unter der Voraussetzung, dass wir authentisch bleiben.

 

A für Attention = Aufmerksmakeit erzeugen

I für Interest = Interesse wecken

D für Desire = Drank/Wunsch fördern

A für Action = Aktion/ handeln

 

1. Attention oder Achtung – Aufmerksamkeit erwecken.

Wenn sich um eine offene Stelle eine Vielzahl an Bewerbern und Bewerberinnen mit ihren Bewerbungsunterlagen melden, dann ist die äußere Form einer schriftlichen Bewerbung von großer Wichtigkeit.

Wenn die Verpackung gut aussieht, nimmt man an, dass auch der Inhalt dem entspricht. Also gilt, gute Verpackung – guter Inhalt, schlechte Verpackung – schlechter Inhalt. Dass dieser Schluss nicht endgültig ist, verraten immer wieder Ausnahmen bei schriftlichen Bewerbungen, aber es bleiben Ausnahmen und die sind in der Zahl sehr gering. In einer Welt, in der Äußerlichkeiten einen großen Stellenwert besitzen, trifft dies auch für schriftliche Bewerbungen zu.

Bei schriftlichen Bewerbungsunterlagen ist es wichtig, sich von anderen schriftlichen Bewerbungen positiv abzuheben. Dies erfolgt hauptsächlich über die äußere Form und über die Gestaltung der einzelnen Blätter der Bewerbungsunterlagen. Hier ist es entscheidend mit Farbe oder interessantem Design zu arbeiten. Wir können dies mit einem außen und innen optisch wohl gestalteten Buch vergleichen, es kann uns anregen darin kurz hineinzulesen.
Das ist die Hauptaufgabe des 1. Punktes, der Achtung, dem Aufmerksamkeit erwecken.

2. Interest oder Interesse – passt irgend wie dazu

Interesse erwecken wir an unserer Person, wenn die Bewerbung prinzipiell zur Stellenausschreibung passt. Interesse erwecken wir auch, indem wir persönliche Eigenschaften nicht nur beim Namen nennen, sondern diese zur Arbeitsstelle auch ausformulieren.

3. Desire oder Drang/Wunsch – ich weiß noch nicht genug

Den Wunsch uns kennen zu lernen können wir dadurch anregen, indem wir einen Zusatznutzen anbieten können, der vielleicht in der Stellenausschreibung nicht enthalten ist, aber vielleicht gebraucht werden kann. Verraten Sie viel von Ihrem Können aber nicht zu viel. Wenn Sie alles erklären und alle einzelnen Kleinigkeiten verraten, braucht man Sie zu keinem Vorstellungs- oder Bewerbungsgespräch mehr einladen.

4. Action oder Aktion/Handeln – den will ich sehen

Wenn all die vorhergehenden Punkte zutreffen, kann dieser sich nur schwer davon abhalten lassen den/die Bewerber/Bewerberin zu kontaktieren. Also gilt – den/die will ich mir anschauen. Und wir haben ein Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch.

 

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AIDA Formel

Die Aufmerksamkeit des Personalbeauftragten wird geweckt.

Der Entscheider interessiert sich für das ihm dargebotene.

 

Der Wunsch, den/die Bewerber/Bewerberin kennen zu lernen wird geweckt.

Der Personalbeauftragte lädt den/die Bewerber/Bewerberin zu einem Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch ein.

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